florian

Jan 192021
 

As of recently, I quite often receive Excel files with hundreds of IPs which need to be geolocated (Can you guess where they come from?). Sure, I could import them into our Elastic stack, but would that post then be titled “Dirty”?

So we need to come up with a different solution. While researching the topic, the first thing that became clear was that I need an offline solution. Although most of the time I just try to locate a handful of addresses, but this sometimes explodes to up to 5.000. In that case, it is almost impossible to find a suitable web API. The most generous free services only provide up to 1.000 lookups per week.

Luckily there is MaxMind. They are the company behind GeoIP, which also offers a free offline database. Simple register for an account on their website.

Then access your account and select “Download Files” in the left menu. From the list, select the “GeoLite2 City” database file. It’s important to use the GeoIP2 Binary format.

Finally, it’s time to get dirty: Download the script dirtyiplocate.py from Github or clone the whole repository. After that, the geoip2 modules needs to be installed (pip install geoip2).

After all that hard work, dirtyiplocate.py is ready to rumble. As shown in the following screenshot it’s pretty easy to use. Provide a text file with IPs you want to locate (the –ips argument) and specify the output CSV file (the –output parameter). In case you want the results to be appended to the output file instead of overwriting it, the –append argument can be used.

The following screenshot shows the output of dirtyiplocate.py. Excel’s VLOOKUP can now be used to incorporate this data into existing lists. Please always use the datatype TEXT for IP addresses. Otherwise a unicorn dies!

To summaries: I built a dirty script that can be used to do bulk IP geolocation. It can be downloaded here: https://github.com/fbogner/dirtyiplocate

Dec 072020
 

During a recent Incident Response Assignment we at Bee IT Security had to cope with a large Egregor attack. Many of our client’s most critical systems had been encrypted. Luckily, we were able to recover most of them from Offline backups.

However, we were unsure if (I) all encrypted systems had been identified and (II) if no further Egregor activities would trigger. Based on a great article from Cybereason and our own investigations, we knew how the infection was carried out: A Powershell script was used to deploy a malicious DLL to all systems, which was then executed using WMI.

To answer both of our questions, I wrote a small PowerShell script, which checks the current system for the ransom note (I). Additionally the presence of the malicious DLL is checked and logged (II). To hinder further Egregor activity with the same library, a placeholder file is generated and protected with NTFS filesystem permissions (Everyone : Full Control : Deny). A GPO with a Scheduled Task was used to run it on all systems on an hourly base.

In case you also have the pleasure to meet Egregor, you may find our script handy. You can download it here: https://gist.github.com/fbogner/32fc8b73bcc50287ced91de1883421a9

Nov 162020
 

Erfahrungsgemäß sind IT Security Maßnahmen häufig schwierig zu implementieren und verursachen beträchtliche Kosten. Im Zuge unserer Tätigkeit als Security Consultants und Pentester haben wir aber einige Wege erarbeitet, wie einfach und kosteneffizient der Security Level der Infrastruktur erheblich verbessert werden kann.

Die 10 wichtigen „IT Security Hausmittel“ haben wir dazu in einem entsprechenden Whitepaper zusammengefasst.

Im Detail werden dabei drei unterschiedliche Maßnahmen-Kategorien empfohlen:

  1. Infektion
    Um die Initiale Infektion von Endgeräten zu erschweren, werden Tipps zur Absicherung von gefährlichen Datentypen, Office Makros und PowerShell aufgezeigt
  2. Ausbreitung
    Der Missbrauch von privilegierten Benutzerkonten ist häufig bei Attacken zu beobachten. Dementsprechend ist es entscheidend diese zu schützen. Einfache Gruppenrichtlinien, wie die Nutzung der PPL Technologie für den lsass.exe Prozess oder die automatische Abmeldung von administrativen Konten helfen digitale Angriffe erheblich zu erschweren.
  3. Compliance
    Viele Unternehmen kämpfen auch immer noch mit Basistechnologien wie beispielsweise der Festplattenverschlüsselung. Wiederum mit einer Gruppenrichtlinie ist die Aktivierung dieser über BitLocker einfach möglich.

Das Whitepaper mit diesen und vielen weiteren Empfehlungen können Sie kostenlos unter folgender Webadresse herunterladen:

Wir als Bee IT Security machen IT Security verständlich, so dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen können. Unser Portfolio umfasst: Workshops, Penetration Tests, simuliertes Phishing. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter office@bee-itsecurity.at

Jul 062020
 

Bei vielen der von Bee IT Security durchgeführten Hacking Workshops (aka Infrastruktur Pentests) stellen wir fest, dass es erhebliche IT Security Defizite in der Handhabung von administrativen Konten gibt. Dies betrifft vor allem das dauerhafte Arbeiten mit administrativen Berechtigungen und die Mehrfachverwendung von Passwörtern für lokale Benutzer.

Das problematisch daran ist, dass bei praktisch jedem IT Angriff der letzten Monate und Jahre der Missbrauch privilegierter Konten ein wichtiger Baustein der Attacke war. Sei es der Hack der ÖVP, der Angriff auf den Heise Verlag, der Emotet Befall im Kammergericht Berlin oder die Ausbreitung im A1 Netzwerk.

Daher haben wir gemeinsam mit einigen ausgewählten Kunden (500 – 5.000 Mitarbeiter) ein Client Admin Konzept erarbeitet, welches auch wirklich für die IT Abteilung lebbar ist! Wir haben dabei versucht wirklich alle relevanten Szenarien abzubilden, darunter fällt u.a.:

  • Wie führen sichere Remote-Unterstützung für Benutzer (Remote Assistance) durch?
  • Wie können neue Programme am Endgerät installiert bzw. Probleme behoben werden?
  • Wie können Recovery Aufgaben nach dem Verbindungsverlust zur Domäne noch durchgeführt werden?
  • Gibt es weiterhin die Möglichkeit psexec o.ä. zu verwenden?

Daraus entstanden ist ein sechsseitiges Dokument, was die Gefahren der hier beschriebenen Worksflows beschreibt und entsprechende Lösungsvorschläge beinhaltet.

Durch Umsetzung dieser Prozesse kann ein erheblicher Sicherheitsmehrwert in Richtung eines “Zero Trust” Ansatzes für Clients erreicht werden. Ziel muss sein, dass die Kompromittierung eines Rechners nicht sofort zum Domänen Administrator führt! Dies ist nämlich leider öfter möglich, als man denkt… Vielleicht auch bei Ihnen?

Daher: Laden Sie sich unser Whitepaper “Sicheres Client Admin Konzept” herunter und profitieren Sie von unserem Know-How!

Wenn Sie Unterstützung bei Umsetzung der hier beschriebenen Maßnahmen benötigen, oder allgemein Ihre IT besser absichern wollen: Bee IT Security – Wir machen IT Security verständlich, so dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen können!


Apr 062020
 

Wir als Bee IT Security unterstützten unsere Kunden tatkräftig bei der Absicherung Ihrer Infrastrukturen. Dabei ist es aber natürlich auch unerlässlich die Taktiken der Angreifer zu kennen und zu verstehen. Genau deshalb betreiben wir auch eigene Honeypots: absichtlich anfällige Server im Internet, die von Kriminellen gekapert werden können. Ziel ist es, deren Aktionen aufzuzeichnen, zu analysieren und schlussendlich sicherzustellen, dass die eigenen Absicherungsmaßnahmen die Angriffe abgewehrt hätten.

Mein Lieblings-Honeypot hört auf den Namen “MXB System” und ist mittels des Benutzernamen admin und dem absolut sicheren Passwort admin direkt aus dem Internet per RDP erreichbar. Für das Monitoring setzen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien ein:

Mit Sysmon protokollieren wir alle Prozessstarts, Datei- und Registryänderungen aber auch jeglichen Netzwerkverkehr. Der Blackcat Keylogger zeichnet zusätzliche alle Tastatureingaben auf. Da viele Cyberangriffe auf Powershell aufbauen, werden diese Befehle auch geloggt. Damit wir sofort bescheid wissen, sobald unser Honeypot attackiert wird, haben wir unser Microsoft Teams integriert, wodurch Live Notifications möglich werden. Um das Vorgehen der Kriminellen besser zu verstehen, haben wir an unterschiedlichen Stellen im Dateisystem auch Fake Inhalte platziert. Alle Aktivitäten der RDP Sitzung werden mit FFmpeg auch als Video aufgezeichnet. Und genau darum geht es in diesem Blogeintrag!

Im Folgenden finden Sie ein Video, das die Verschlüsselung unseres Honeypots und das Vorgehen der Kriminellen im Detail zeigt. Besonders spannend daran ist jedoch, dass zuvor der komplette Rechner analysiert und auch Lateral Movement versucht wird. Also gleich ansehen:

Bei der vom Angreifer verwendeten Cryptolocker Schadsoftware handelt es sich übrigens um Standardkomponenten: CrySIS. Diese wird sehr oft in der von uns beobachteten Form per RDP Bruteforcing in Unternehmensnetzwerke eingeschleust. Siehe dazu auch das wirklich gelungene Threat Spotlight von Malwarebytes.

Das hier eingesetzte Sample war übrigens schon von praktisch allen Virenscannern als bösartig eingestuft. Da die Infektionen aber manuell stattfindet, werden die installierten Virenscanner einfach deaktiviert.

In unserem Fall wäre ein Zahlung von 3.000€ von den Angreifern gefordert worden. Leider kann man sich jedoch oft nicht auf die Aussagen der Kriminellen verlassen. Wird die initiale Forderung beglichen, kann es passieren, dass das Lösegeld noch einmal erhöht wird:

Wie bricht man in RDP Server ein?

Um überhaupt in unseren Honeypot einzubrechen, kann beispielsweise Masscan und RDP Brute verwendet werden. Im ersten Schritt werden dabei mittels der in Masscan hinterlegten Länder IP Ranges öffentlich erreichbare RDP Server gesucht. Der eigentliche Einbruchsversuch kann anschließend mit RDP Brute oder NL Brute durchgeführt werden. Beide Tools ermöglichen Wörterbuchangriffe auf schwache Benutzerpasswörter:

Viele der so gekaperten Rechner werden nicht nur verschlüsselt, sondern auch auf Plattformen wie dedic.top für wenig Geld weiterverkauft. Als Käufer kann man hier komfortabel auf den Serverstandort, Admin Rechte und “Entdeckungsrisiko” filtern. Sollte der so gekaufte “Dedic” vom eigentlichen Besitzer gesperrt worden sein, gibt es natürlich kostenlos Ersatz.

Wie kann ich mich schützen?

IT Security muss nicht immer teuer sein! Ganz im Gegenteil, ein guter Basisschutz reicht in vielen Fällen bereits aus, um Cyberangriffe zu verhindern – so auch hier.

RDP nicht direkt im Internet publizieren & Multi-Faktor Authentifizierung

Es sollte immer ein Remote Desktop Gateway verwendet werden, der zusätzliche Sicherheitsfunktionen bereitstellt. Besonders wichtig ist hier der zweite Authentifizierungsfaktor z.B. per Smartphone-App für Remotezugriffe.

Verwenden Sie Lockout Policies

Unser Honeypot wird primär durch Wörterbuchangriffe übernommen. Leider mussten wir auch bereits einige echte Incidents nach Einbrüchen über RDP bearbeiten. Durch die Nutzung einer Lockout Policy hätten viele verhindert werden können.

Mitarbeiter Awareness

Alleine durch Technik ist es nicht möglich die eigene Organisation ausreichend zu schützen! Entscheidend ist die Mitarbeiter auf die Bedrohungen durch Cyberkriminalität zu schulen. Wir können hier unseren Partner nextbeststep nur wärmstens empfehlen!

IT Systeme härten (“Hacking Workshops”)

Es gibt noch viele weitere einfache Tricks, wie das eigene Netzwerk noch besser gegen Angriffe abgesichert werden kann. Dies lassen sich am Besten im Zuge von “Hacking Workshops” vermitteln. In unseren geführten Security Audits hacken wir gemeinsam mit Ihrer IT Abteilung die eigene Infrastruktur und erarbeiten anschließend gemeinsam entsprechende Absicherungsmaßnahmen. Dieses Vorgehen bringt einen langfristigen IT Security Mehrwert in der IT Abteilung und hilft sofort wichtige Absicherungsmaßnahmen umzusetzen. Das besondere: Wir helfen gleich bei der Implementierung mit – das ganze ohne eigenes Produkt-Portfolio.

Bei Fragen zu diesem Artikel oder unseren Hacking Workshops, senden Sie mir am Besten eine Mail an: florian [@] bee-itsecurity.at

Jan 082020
 

Aktuell gibt es im deutschsprachigen Raum eine neue Phishing Welle, die es vor allem auf Office 365 Konten absieht. Das besondere daran: die Office 365 Infrastruktur ist selbst Teil der Attacke.

Leider erscheint die neue Taktik aber auch sehr gut zu funktionieren. Wir haben mittlerweile mehrere Kunden die mit entsprechend kompromittierten Konten konfrontiert sind. Über das Microsoft 365 Admin Center und den Audit Log Search ist es im Fall der Fälle aber relativ gut möglich die Größe der Infektion zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen (Passwort Resets; Meldung bei DSB) einzuleiten.

Aber zurück zur eigentlichen Attacke. Im Folgenden werden wir ein anonymisiertes Beispiel verwenden, um die verschiedenen Teilschritte zu analysieren.

Das Phishing Mail

Als Eintrittspunkt in die Organisation werden meist legitim aussehende Phishing Mails, wie das Folgende eingesetzt. Das gemeine daran: Beim Absender handelt es sich um ein echte Firma, der richtigen Firmendomäne und der passenden Signatur. Nur der Inhalt der Nachricht könnte zum Nachdenken anregen.

Die Landing Page

Aber hier kommt schon der nächste Trick der Angreifer: der eingebettete Link zeigt auf einen bereits vorab gekaperten Account auf Office 365. In diesem Fall auf eine OneNote Notiz. Dies erschwert es einerseits den technischen Schutzmaßnahmen, da die Microsoft Domänen ein hohes Vertrauen genießen. Andererseits kennen auch die Anwender Microsoft als “sicheres” Unternehmen.

Neben OneNote werden aber auch noch andere Produkte, wie beispielsweise Sway von den Angreifern eingesetzt:

Das heißt, die Kriminellen missbrauchen das komplette Office 365 Portfolio. Das Schema ist aber immer das gleiche: das potentielle Opfer soll einem Link auf eine Drittseite folgen.

Besonders perfide: Kann der eigene Account gekapert werden, wird auch dieser in Phishing Angriffen eingesetzt!

Die eigentliche Phishing Seite

Klickt der Endanwender tatsächlich auf den Link, landet er/sie auf der eigentlichen Phishing Seite. Hier sind die Angreifer nicht wählerisch und bieten viele verschiedene “Anmeldeverfahren” an. Der Benutzer kann selbst auswählen welche Zugangsdaten er/sie preisgeben möchte.

Wird beispielsweise Office 365 selektiert, erscheint eine der echten Microsoft Loginseite nachempfundene Anmeldemaske.

Das Finale

Gibt der Anwender seine Daten ein, wird eine x-beliebige PDF Datei angezeigt. Dieses Vorgehen deckt sich mit unseren Red-Teaming / Friendly Phishing Erfahrungen: es ist wichtig dem Benutzer Feedback zu geben. Selbst wenn es sich dabei um sinnlose Informationen handelt, reicht dies aus, damit die IT Abteilung NICHT über einen möglichen Fehler informiert wird. Die Attacke bleibt dadurch unentdeckt.

Die Analyse

Da leider bereits einige unserer Kunden Opfer der hier beschriebenen Attacke wurden, konnten wir das Vorgehen mehrfach analysieren. Das folgenden Bild illustriert die wichtigsten Abläufe (natürlich anonymisiert):

Bei allen gekaperten Mailboxen konnten wir nach der initialen Kompromittierung mehrere unautorisierte Zugriffe durch die Angreifer feststellen. U.a. wird dabei auch das IMAP Protokoll eingesetzt. Es ist also davon auszugehen, dass Daten exfiltiert wurden.

Nach Tagen, teilweise sogar Wochen, wird dann das eigene Konto verwendet um selbst Spam Nachrichten an alle Kontakte zu versenden. Dabei wird die versendete Phishing Nachricht auch an den jeweiligen Absender angepasst. Beispielsweise wird die Signatur übernommen und auch der Firmenname in den Phishing Seiten eingebaut. Damit der gerade stattfindenden Spam Versand nicht durch Fehlermeldungen vom Benutzer entlarvt werden kann, werden u.a. Outlook Regeln eingesetzt, die eingehende Nachrichten automatisiert löschen.

All diese Maßnahmen machen die Fake-Mails viel erfolgreicher und erschweren die Erkennung erheblich. Phishing auf den Schultern von Riesen!

Sollten Sie selbst Opfer einer Cyber Attacke geworden sein, stehen wir mit unserem Know How hilfreich zur Seite.

Egal ob Phishing, Cryptolocker oder Datendiebstahl. Wir können helfen: Bee IT Security!


Jun 032019
 

With Insight IDR Rapid7 has created a very powerful, yet still easy to use Incident Detection and Response toolkit. During one of my latest assignments I found its Windows agent installed on my client’s systems.

While trying to disable it so that I can stay under the radar, I discovered a privilege escalation vulnerability in its Windows service. This vulnerability could be abused by any local user to gain full control over the affected system. It has been verified on a fully patched German Windows 10 x64 running Insight Agent v2.6.3.14. The issue has been fixed with version 2.6.5.

PS: Did I mention that I run my own company? It’s called Bee IT Security[German only], just in case you need world class penetration testing or security consulting services.

The underlying issue is that the ir_agent Windows Service, which is automatically started on system boot and runs with SYSTEM privileges, tries to load the DLL C:\DLLs\python3.dll

Although this path does not exist by default, it can be created by any local user. This is possible because the filesystem ACLs of the system drive allow anyone to create new subfolders.

With that knowledge, I created a new DLL that mimics the expected exports of the real python3.dll. However, instead of providing any of the expected functionality, it simply adds a new administrative user “attacker” to the system. You can download the full source here.

/*
Implement DLLMain with common datatypes so we don't have to include windows.h.
Otherwise this would cause several compile errors because of the already known but reexported functions.
*/
int DllMain(void* hinst, unsigned long* reason, void* reserved) {
	system("cmd /c \"date >> C:\\this_should_not_work.txt\"");
	system("net user attacker Batman42 /add");
	system("net localgroup Administrators attacker /add");
	system("net localgroup Administratoren attacker /add");
	exit(1);
	return 0;
}
...

After compiling it into a DLL I saved it (logically with a standard User account) as C:\DLLs\python3.dll.

After a reboot the DLL was loaded by the privileged Windows service ir_agent and the user attacker was created.

Proof of Concept

To confirm this issue yourself install the Insight IDR Windows Agent v2.6.3.14 (The issue has been fixed with version 2.6.5) and download the precompiled version of the malicious exploit DLL.

After that, as a non-admin user, create the folder C:\DLLs and place the library python3.dll therein. Now simply reboot the system. After that the new admin user attacker will be added. This proofs that full SYSTEM level access has been gained.

Suggested solution

All external dependencies should only be loaded from secure locations.

Timeline

  • 22.5.2019: The issue has been identified, documented and reported
  • 22.5.2019: The vulnerability has been confirmed by Rapid7
  • 29.5.2019: Rapid7 released a new version (2.6.5) of the Insight agent that fixes this vulnerability. CVE-2019-5629 has been assigned.
Apr 092019
 

Einer der schlimmsten Albträume vieler IT Sicherheitsverantwortlichen ist eingetreten: die zentralen Fileserver werden verschlüsselt…  Die wichtigste Frage ist nun:

Welche nächsten Schritte sind die Richtigen, um die Infektion einzudämmen?

Und genau darauf gibt dieses Whitepaper eine Antwort. Statt zentrale Systeme, wie eben Fileserver oder Datenbanken herunterzufahren, wird gezeigt, wie mit schnell umsetzbaren Tipps und Tricks die verursachenden Benutzerkonten und Systeme identifiziert und anschließend deren Zugriff geblockt werden kann. Dadurch wird die Infektion eingedämmt, ohne dass es zu weiteren Ausfällen kommt. All dies lässt sich mit etwas Vorbereitung und Übung bei Bedarf in weniger als 5 Minuten mit kostenlosen Tools umsetzen!

Kämpfen Sie gerade mit den Folgen eines Cryptolockers? Wir von Bee IT Security helfen! Kontaktieren Sie uns sofort und wir unterstützen bei der Umsetzung der hier beschriebenen Maßnahmen.

Vorraussetzungen

Damit die in diesem Whitepaper dokumentierte Herangehensweise umgesetzt werden kann, müssen einige Vorraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Cryptolocker Infektion betrifft einen zentralen Fileserver, welcher über einen oder mehrere Windows Server bereitgestellt wird. Die Sharing Technologie (z.B.: klassisches SMB oder DFS) spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.
  • Die Schadsoftware nutzt eine immer gleiche Dateiendung bzw. schreibt eine Informationsdatei mit ähnlichem Namen.
  • Es werden die Berechtigungen benötigt, um auf diesen Servern ein Programm herunterzuladen (bzw. darauf zu kopieren) und mit administrativen Rechten zu starten.
  • Um die Infektion einzudämmen, wird Zugriff auf den zentralen Verzeichnissdienst (meistens Active Directory) benötigt. Dadurch ist es möglich die betroffenen Nutzerkonten sofort zu sperren.
  • Im Idealfall: keine akute Cryptolocker Infektion, sondern Zeit für die Vorbereitung!

Ausgangspunkt

Ein falscher Klick kann ausreichen und der eigene Rechner ist mit Schadsoftware infiziert. Besonders Cryptolocker stellen hier seit bereits einigen Jahren eine akute Bedrohung dar. Immer wieder werden dabei von diesen „Erpressungs-Trojanern“ die klassischen Schutztechnologien, wie eben Virenscanner und Firewall, umgangen.

Einmal aktiv, beginnen Cryptolocker oft nun nicht mehr mit der Verschlüsselung des jeweiligen Endgerätes, sonders attackieren sofort die verbundenen Netzlaufwerke. Dieses Vorgehen macht sich für die Angreifer auch bezahlt: Der Ausfall eines Endnutzer-PCs kann meist ohne größere Beeinflussung des Betriebs verschmerzt werden. Sind jedoch die zentralen Dateiserver betroffen, können Teams, möglicherweise gar Abteilungen oder im schlimmsten Fall das ganze Unternehmen nicht mehr weiterarbeiten.

Kommt es in Unternehmen zu einem solchen Vorfall, werden oft – um vermeidlich Zeit zu gewinnen –die betroffenen Server herunterzufahren. Obwohl dies natürlich hilft den Schaden zu begrenzen, bringt es zwei gravierende Nachteile mit sich:

  • Unabhängig vom eigentlichen Problem, ist es nun keinem Mitarbeiter mehr möglich auf Daten zuzugreifen. Soll heißen, obwohl der Schaden beispielsweise auf Grund der Dateisystemberechtigungen sehr beschränkt gewesen wäre, kann nun von niemanden mehr weitergearbeitet werden. Oft werden in diesem Zusammenhang auch automatisierte Prozesse – wie z.B.: der Stücklistenexport für die Produktion, der jeder Stunde durchgeführt werden muss – vergessen. Daher ist es, bevor kritische Systeme heruntergefahren werden, immer sehr wichtig den dadurch selbst verursachten Schaden zu bedenken!
  • Windows Dateiserver schreiben in der Standardkonfiguration keine Audit Logs für Filesystem Operationen. Dies ist besonders problematisch da, sobald der betroffenen Server heruntergefahren wurde, der Verschlüsselungsvorgang am betroffenen Client abgebrochen wird. Dies macht jedoch die Lokalisierung der initialen Infektionsquelle sehr schwierig.
    Rein über die Dateisystemberechtigungen kann versucht werden herauszufinden, welche Benutzer bzw. Endgeräte als „Patient Zero“ infrage kommen. Jedes dieser Systeme muss anschließend manuell auf Infektionszeichen geprüft werden. Besonders wenn von vielen Benutzer genutzte Freigaben betroffen sind, handelt es sich dabei um einen äußerst mühsamen und langwierigen Prozess. Es ist jedoch unerlässlich die initiale Infektion zu bereinigen, da diese an sonst jederzeit wieder ausbrechen kann.

Das Prinzip: „Cryptolocker eindämmen leicht gemacht“

Daher ist es entscheidend möglichst schnell diese Quelle zu erkennen. Genau darauf zielt das Prinzip „Cryptolocker eindämmen leicht gemacht“ ab. Um das weitere Vorgehen zu verstehen, ist wichtig sich zu überlegen, welche Operationen von Cryptolockern ausgeführt und welche davon leicht erkannt werden können:

Ordnerinhalte auflisten

Zu Beginn bzw. während der Verschlüsselung, werden die zu verschlüsselnden Dateien rekursiv aufgelistet. Dabei handelt es sich um einen sehr ressourcenintensiven Prozess (I/O und Netzwerk) der jedoch nicht ohne spezielle Tools bzw. Konfigurationen detektiert werden kann.

Verschlüsselung

Die Verschlüsselung an sich passiert auf dem infizierten Client. Die dazu aufgewendete CPU Performance kann zwar mit Monitoring theoretisch erkannt werden, praktisch ist dies jedoch – selbst wenn diese Tools überhaupt zur Verfügung stehen – nur sehr schwierig möglich.

Malware Infektion

Die Schadsoftware an sich kann leider auch nicht einfach detektiert werden. Eine erfolgreiche Infektion war ja nur möglich, weil: 1.) kein Virenscanner am betroffenen Gerät installiert ist oder 2.) die Schadsoftware noch nicht von der eingesetzten Lösung erkannt wird.

Schreiben der verschlüsselten Dateien bzw. der Informationsdatei

Nachdem der Cryptolocker die Dateien verschlüsselt hat, werden diese wieder in den Originalordner zurückgeschrieben. Damit der Cryptolocker erkennt, welche Dateien bereits verschlüsselt wurden, wird dabei meistens eine neue Endung an den Dateinamen angefügt (aus Vertrag.docx wird so z.B.: Vertrag.docx.enc). Damit der Nutzer versteht, was mit den Dateien passiert ist und außerdem zur Zahlung des Lösegelds aufgefordert werden kann, wird meistens zusätzlich eine Informationsdatei (z.B.: ENCRYPTED.txt) in allen betroffenen Ordnern erstellt.

Genau diese beiden Vorgänge eigenen sich hervorragend, um einen aktuell laufenden Cryptolocker zu erkennen.

Das Tool der Wahl: der Process Monitor

Nur wie können solche Aktivitäten sichtbar gemacht werden? Am einfachsten geht dies mit dem von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestelltem Tool „Process Monitor“. Damit ist es möglich, die Windows Systemaktivitäten zu protokollieren und auszuwerten:

Daher muss dieses kleine Programm auf dem oder den betroffenen Servern heruntergeladen und als Administrator gestartet werden. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Systemaktivitäten protokolliert. Besonders auf Fileservern, die von vielen Benutzern verwendet werden, können diese Informationen nicht ohne weitere Konfiguration ausgewertet werden.

Aktivitäten des Dateiservers aufzeichnen

Besonders wichtig bei der Nutzung des Process Monitors für die Erkennung von Vorgängen auf Dateifreigaben ist die Aktivierung des „Advanced Output“. Erst damit werden Aktivitäten auf Freigaben (z.B.: SMB, DFS) überhaupt sichtbar. Standardmäßig werden diese Daten nicht protokolliert bzw. angezeigt.

Filter setzen

Im nächsten Schritt müssen über die „Filter“ Funktion die Informationen eingeschränkt werden. Zu Beginn empfiehlt es sich hier über die Symbolleiste nur mehr Dateisystemoperationen zu betrachten (1). Anschließend kann über den Dialog „Process Monitor Filter“ (Menü Filter -> Filter…) genau definiert werden, welche Operationen geloggt werden sollen (2):

Hier ist es entscheidend die Konfiguration für den jeweiligen Cryptolocker anzupassen. Lediglich die erste Zeile („Operation is IRP_MJ_CREATE: Include“) kann immer direkt übernommen werden. Damit werden nur mehr Operationen für die Erstellung von neuen Dateien und Verzeichnissen betrachtet.

Werden vom Cryptolocker die verschlüsselten Dateien mit der Dateiendung .enc abgelegt, kann beispielsweise der folgende Filter verwendet werden: „Path ends with .enc: Include“. Dadurch werden nur mehr Dateien betrachtet, deren Name mit .enc endet.

Enthält die Informationsdatei beispielsweise immer ENCRYPTED im Dateinamen hilft der Filter „Path contains ENCRYPTED: Include

Auswerten der Loginformationen

Sobald diese Filterkonfiguration angewendet wurde, werden nur mehr die vom Cryptolocker verursachten Dateisystem Operationen angezeigt. Platziert man anschließend den Mauszeiger über einen Eintrag der Spalte „Detail“, wird der jeweilige Benutzername angezeigt, der diesen Schreibvorgang initiierte.

Dabei handelt es sich um das Benutzerkonto des Anwenders, der als „Patient Zero“ für die Verschlüsselung verantwortlich ist.

Stoppen der Infektion

Ausgestattet mit diesem Wissen kann nun gehandelt werden. Es empfiehlt sich sofort das betroffene Benutzerkonto zu deaktivieren:

Über das Computer Management sollten außerdem alle bestehenden Sessions sofort beendet werden:

Das betroffene Gerät sollte nun natürlich auch vom Netzwerk getrennt werden.

Fazit

Durch das in diesem Whitepaper dokumentierte Vorgehen ist es möglich eine akute Cryptolocker Infektion in nur wenigen Minuten zu lokalisieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Damit ist es nicht notwendig zentrale Systeme herunterzufahren, sondern nur gezielt die wirklich betroffenen Benutzerkonten zu sperren. Dies vermeidet unnötige Ausfälle und hilft so die Incident Behebung erheblich zu beschleunigen. Das beschriebene Verfahren wurde durch Experten der Bee IT Security schon vielfach eingesetzt und wird daher vollumfänglich empfohlen!

Wichtig ist, dass nachdem die Infektion eingedämmt werden konnte, eine weitere Analyse gestartet werden muss. Dabei ist zu beantworten, wie der Cryptolocker überhaupt die bestehenden Schutzmechanismen umgehen konnte und wie entsprechende Angriffe in Zukunft verhindert werden können.


Apr 022019
 

Nachhaltigkeit ist eines der zentralsten Schlagworte in der klassischen IT. Egal ob Server, Storage oder Softwarelizenz, Komponenten sollen einerseits über viele Jahre, mit einem genau bekannten Budget nutzbar und andererseits richtig dimensioniert sein. Nicht zu klein – um frühzeitige Upgrades zu vermeiden – und nicht zu groß – damit es keine ungenutzten Ressourcen gibt.

Laut meinen Beobachtungen trifft diese genaue Planung interessanterweise jedoch nicht immer auf die Entscheidungen zum Thema IT Security zu. Hier werden, „um das eigene Risiko zu senken“, Produkte und Lösungen im fünf und sogar sechsstelligen Bereich ohne zu zögern eingekauft. Obwohl all diese Technologien und Services ihre Berechtigung haben, stellt sich immer die Frage: Ist dieser Schritt der Richtige – für meinen aktuellen Security Level? Und die Antwort auf diese Frage ist leider sehr oft: Nein!

Beispielsweise macht es so keinen Sinn über die Anschaffung eines SOC-as-a-Service nachzudenken, solange nicht Basis-Schutzmechanismen wie Festplattenverschlüsselung, Randomisierung der lokalen Admin-Passwörter oder Mail & Webfilter implementiert sind.

Die in diesem Post aufbereiteten Informationen bauen primär auf meine Erfahrungen aus der Tätigkeit bei Bee IT Security auf. Unser Ziel ist hier, Unternehmen durch unabhängige Beratung mit solider IT Security auszustatten.

Gemeinsam mit unserem Partner nextbeststep – dem Spezialisten zum Thema IT Security Awareness in Österreich – wurde nun eine entsprechende Klassifizierung und Bewertung von Maßnahmen für IT Sicherheitsverantwortliche und CISOs erstellt. Danke auch auf diesem Wege noch einmal für die tolle Zusammenarbeit.

Als Ergebnis ist ein Security Katalog mit mehr als 50 Empfehlungen entstanden. All diese wurden zu ihren Kosten, ihrer Durchführungskomplexität und ihrer Wirksamkeit bewertet. Mit nur einem Blick können Sie so “Quick Wins”für die eigene Infrastruktur identifizieren oder geplante Security Maßnahmen bewerten. Und das komplett kostenlos.

Als besonderer Faktor wurde im Übrigen auch die Transparenz für Endbenutzer miteinbezogen. Diese wird leider oft vernachlässigt, ist aber entscheidend für den Erfolg eines jeden IT Security Programms. Werden innerhalb kurzer Zeit zu viele Maßnahmen umgesetzt, die negative Folgen auf den Arbeitsablauf der Mitarbeiter haben, entstehen Spannungen und Frust. Dies kann durch den richtigen “Mix” von vornherein vermieden werden.

Das Excel Dokument können Sie hier herunterladen:

Im Folgenden finden Sie noch zwei Beispiele, wie das Dokument effizient eingesetzt werden kann.

Erarbeiten eines Maßnahmenplans

Um einen Maßnahmenplan zu erarbeiten eignet sich die Liste besonders gut. Dazu ist es nämlich nur notwendig, die Zeilen in aufsteigender Reihenfolge für die Spalte “Differenz Umsetzbarkeit – Wirksamkeit (je niedriger umso besser)” zu sortieren. Mit Excel ist das über die Sort Funktion im Ribbon Data einfach möglich.

Je weiter oben eine Maßnahme nun gelistet wird, umso besser ist einerseits der Kosten/Nutzen Faktor. Des Weiteren sind auch keine Einschränkungen für Endanwender zu erwarten.

Als eine der wichtigsten Maßnahmen wird nun beispielsweise die “Inventur der von extern erreichbaren Dienste” aufgeführt. Wie in der Spalte “Beschreibung” dokumentiert, sollten regelmäßig die über das Internet erreichbaren Dienste und Anwendungen überprüft werden. Erfahrungsgemäß können vor allem alte bzw. vergessene (Web)-Anwendungen missbraucht werden um Zugriff auf das interne Firmennetzwerk zu erhalten. Dementsprechend müssen diese einerseits erkannt und in weiterer Folge deaktiviert werden.

Es empfiehlt sich also das Excel Dokument mit den bereits in der eigenen Infrastruktur umgesetzten Maßnahmen abzugleichen und fehlende Empfehlungen zeitnah umzusetzen. Sie werden überrascht sein, wie viele davon kostengünstig implementiert werden können!

Priorisierung von Maßnahmen

Das Dokument bzw. die hinterlegten Formeln, können natürlich auch für die Priorisierung von eigenen Maßnahmen verwendet werden. Dazu können Sie einfach selbst neue Zeile hinzufügen.

Wie der folgende Screenshot zeigt, kann so beispielsweise der Mehrwert für das Unternehmen durch die Anschaffung einer Next Generation Endpoint Lösung gegenüber einer AI basierenden Firewall verglichen werden. Dabei ist klar, dass in diesem Fall der Next Generation Endpoint gewählt werden sollte.

Wenn Sie das Dokument selbst erweitern, würden wir uns über Zusendung dieser Daten freuen. In regelmäßigen Abständen kann die Maßnahmensammlung so erweitert und wieder der Allgemeinheit bereitgestellt werden.

Natürlich unterstützen wir als Bee IT Security auch Sie gerne bei der Planung ihrer IT Security Strategie. Mehr dazu unter https://bee-itsecurity.at.

Mar 122019
 

By now, everyone even remotely interested in IT knows that Office Macros are widely abused by The Bad Guys (R) to infect systems with malware. One of the latest Cryptolocker families that applied this trick was the Gandcrab malware:

To minimise the risk of a successful infection, I always encourage my clients to block the execution of Office macros. One really great way to do so is the Group Policy “Block macros from running in Office files from the Internet“.

Thereby all end-users are still able to run their internal macros, whereas every document that was downloaded from the web or received by mail is blocked from executing active content.

In the background this is implemented with the help of the Mark-Of-The-Web. This NTFS Alternate Data Stream is set by all modern browsers and mail clients and flags the corresponding file as downloaded from the web.

Did I say: All modern mail clients? Well, almost all I guess… Because Lotus Notes does not set the appropriate flag.

This is pretty bad, because it renders the GPO “Block macros from running in Office files from the Internet” effectively useless. As Microsoft Office has no clue that a file has been downloaded – because the Mark-Of-The-Web is missing – the macros can still be executed…

Unfortunately, I don’t have a workaround… I hope this post at least helps someone else save a few hours of research time.